AG Musik und Kultur
Eine Gruppe von Menschen findet sich in einem abgeschlossenen Raum wieder, der zunächst wie ein gewöhnlicher Escape Room wirkt. Niemand weiß genau, wie er dorthin gekommen ist. Anfangs versuchen die Beteiligten, die üblichen Rätsel zu lösen, um den Ausgang zu finden. Doch schnell wird klar, dass hier nichts spielerisch ist.
Mit der Zeit enthüllt der Raum Hinweise, die direkt mit den persönlichen Schwächen, Fehlern und Geheimnissen der Anwesenden zu tun haben. Die Aufgaben werden zunehmend psychologisch, nicht logisch. Die Figuren werden gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit, ihren Lügen und ihren Beziehungen auseinanderzusetzen.
Die Stimmung kippt: Misstrauen, Angst und gegenseitige Vorwürfe bestimmen das Geschehen. Der Raum reagiert auf ihr Verhalten – als würde er sie testen. Immer deutlicher wird: Der einzige Weg hinaus führt über Wahrheit, Einsicht und Verantwortung, nicht über das Lösen technischer Rätsel.
Am Ende steht die Erkenntnis, dass der „Escape Room“ eine metaphorische Falle ist, die die Figuren zwingt, sich selbst zu stellen. Ob sie entkommen, hängt davon ab, ob sie bereit sind, sich zu verändern.